Kinder aus Rostock-Schmarl verbringen eine Woche bei einem Segelcamp

Für zehn Kinder aus Rostock-Schmarl heißt es in dieser Woche: raus aus dem Alltag und rauf aufs Wasser. Der Rotary Club Rostock-Horizonte organisiert erstmals ein fünftägiges Segelcamp beim Wassersport-Verein-Güstrow 1928 am Inselsee. Vom 10. bis 14. August verbringen dort vier Mädchen und sechs Jungen aus sozial benachteiligten Familien kostenfrei eine besondere Ferienwoche.

„Wir möchten vor allem Familien unterstützen, die sich einen Urlaub nicht ohne Weiteres leisten können“, erzählt Organisator Rolf Krämer. Das Camp solle den Kindern eine kleine Auszeit vom Alltag ermöglichen. „Es ist im Grunde wie eine Woche Sommerferien für die Kinder. Sie sollen hauptsächlich Spaß haben und rundum versorgt sein.“ Das Segeln ist dabei zwar ein wichtiger Bestandteil, steht aber nicht allein im Mittelpunkt der Ferienwoche.

Betreut werden die Teilnehmer von Stadtjugendtrainer Uwe Ochmann. Auf dem Programm stehen unter anderem die Grundlagen des Segelsports: Die Kinder lernen den Umgang mit den Booten, verschiedene Manöver und die Bootspflege kennen.

Dabei geht es um mehr als sportliche Fähigkeiten: Gemeinsame Erlebnisse sollen die soziale Kompetenz stärken und für einen bewussten Umgang mit der Natur sensibilisieren. Deshalb bleiben auch die Handys während des Camps außen vor.

Der Rotary Club Rostock-Horizonte finanziert das Segelcamp mit Spenden in Höhe von rund 4.700 Euro.

Quelle: Ostseezeitung vom 10.08.2026