von Henning Wolf
Im Frühjahr, wenn die Sonne wieder höher steigt, werden die Boote ausgelagert und segelfertig gemacht. Der See ruft förmlich! Aber auch die Rennräder werden aus den Kellern geholt und die Straßen werden wieder erobert.
Es ist also auch wieder die Zeit für die Frühlingsausfahrt des Tri Fun Güstrow, die am 18. April im Kalender stand. Ich habe dazu nicht nur Klaus-Dieter, sondern auch Molle und Peter eingeladen. Klaus-Dieter kennt das schon und die anderen Beiden ließen sich mit einem Kuchenstopp während der Ausfahrt überreden.
Der Treffpunkt war der Parkplatz des Verkehrsamtes im Parumer Weg. Molle und ich wollten gemeinsam aus Bauhof dahin fahren. Ich war früh dran, also hieß es erstmal warten…

Dann ging es los! Klaus-Dieter sammelten wir in der Goldberger Straße ein. Als wir am Treffpunkt ankamen, war Peter schon da. So wie ein paar andere auch. Nach und nach trudelten dann alle ein. Es war also noch genügend Zeit für ein Foto.

Mit ein paar Minuten Verzögerung setzte sich der Tross dann in Bewegung. Wir haben uns alle für die längere Strecke, die ca. 80 km lang sein sollte, entschieden. Wir hätten auch 40 km fahren können, aber wir doch nicht…
Weil wir ca. 30 Rennradfahrer waren, durften wir auch zu zweit nebeneinander fahren. So fuhren wir also ganz gemütlich durch Lüssow, Mistorf und Schwaan. Nach ca. 30 km und einer Stunde Fahrt haben wir Passin erreicht. Und dort gab es den versprochenen Kuchen!

Aber was war das? Plötzlich stand Klaus-Dieters Rad kopfüber! Was hat er denn für ein Problem? Was schlimmes? Naja, wohl nicht wirklich. Er hatte sich im Vorfeld eine neue Kette aufgezogen. Diese sprang beim Schalten aber nicht so in die Gänge, wie sie sollte. Sie hakte etwas. Eigentlich soll man ja die Kassette beim Kettenwechsel auch austauschen. Hat er aber nicht gemacht. Ich übrigens beim letzten Mal auch nicht…


Dann hatte Klaus-Dieter auch endich Zeit für Kaffee und Kuchen und ein Foto:

Der Kuchen war lecker, der Kaffee heiß, aber irgendwann war es dann auch wieder Zeit, weiterzufahren. Adebar war sicherlich auch froh, dass wieder Ruhe einkehrte. Nun hat er wieder ein Jahr Ruhe vor den aus seiner Sicht verrückten Menschen mit ihren komischen Gefährten.

Gut gestärkt fuhren wir weiter in Richtung Penzin und Bernitt. Unsere Gruppe wurde etwas kleiner, weil wir ein paar Leuten zu langsam waren. Die Strecke führte uns dann durch Baumgarten und Rühn.

Wir kamen Bützow immer näher. Als wir dort waren, entschieden wir uns über Groß Schwiesow und Lüssow zurück nach Güstrow zu fahren. Für den Plattenweg am Güstrow-Bützow-Kanal war die Gruppe vielleicht etwas zu groß.
Nach knappen drei Stunden reiner Fahrzeit und 83 km sind wir alle gut wieder am Startpunkt angekommen.

Nach dieser schönen Ausfahrt war es dann wieder Zeit, nach Hause zu fahren. Peter verabschiedete sich am Kreisel Heideweg, Klaus-Dieter bog in der Bürgermeister-Dahse-Straße ab und Molle und ich trennten uns in Bauhof. Zuhause schnell unter die Dusche, dann Beine hochlegen und den Sonnabend ausklingen lassen.
Unsere Daten:

